Dienstag , 25 April 2017
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Veganes Proteinpulver als wunderbare Alternative zu klassischem Proteinpulver

Protein beziehungsweise Eiweiß ist für die Gesunderhaltung des menschlichen Körpers unverzichtbar. Aufgenommen wird es mit der Nahrung, wobei sich tierische Quellen als besonders ergiebig und gut verträglich erweisen. Veganer scheinen angesichts dieser Tatsache im Nachteil, doch dem ist nicht so. Da Protein auch aus pflanzlichen Quellen gewonnen werden kann, ist ebenfalls veganes Proteinpulver erhältlich.

Ausreichende Proteinversorgung für jeden Menschen wichtig

Protein wird vom Körper für den Aufbau von Muskeln und deren Erhaltung benötigt. Allgemein wird eine tägliche Proteinzufuhr von bis zu 2 g pro Kilogramm Körpergewicht empfohlen. Ernährungsmediziner machen eine zu geringe Versorgung mit Protein für die vielen Pflegefälle der Gegenwart verantwortlich. Daher ist eine ausreichende Proteinversorgung nicht nur für Sportler, sondern für jeden Menschen relevant. Der Veganer kann seinen Bedarf über veganes Protein decken, das Soja, Weizen, Hanf und Erbsen bereitstellen.

Hohe biologische Wertigkeit, kaum Fett und Kohlenhydrate

Pflanzliches Protein verfügt über eine hohe biologische Wertigkeit. Nachfolgend ein Ranking der biologischen Wertigkeiten der bekanntesten Proteinquellen:

  1. Molkenprotein = 104

  2. Eiprotein = 100

  3. Sojaprotein = 84 bis 86

  4. Reisprotein = 81

  5. Milchprotein = 77

  6. Weizenprotein = 56

  7. Erbsenprotein = 35

Damit ist aus pflanzlichen Quellen gewonnenes Protein zwar teilweise schlechter verwertbar als Protein aus tierischen Quellen, dafür enthält es aber auch weniger Purin, Cholesterin und gesättigte Fettsäuren.

Sojaproteinpulver erfreut sich großer Beliebtheit

Bei den veganen Proteinpulvern wird am häufigsten zu Sojaproteinpulver gegriffen. Sojaprotein hat die höchste biologische Wertigkeit unter den pflanzlichen Proteinen und kann dadurch vom menschlichen Körper gut verwertet werden. Weitere Vorteile von Sojaproteinpulver sind:

  • laktosefrei

  • cholesterinfrei

  • enthält einen hohen Anteil an den Aminosäuren L-Arginin und L-Glutamin

  • geringer Gehalt an Fetten und Kohlenhydraten

Die Cholesterinfreiheit des Sojaproteinpulvers macht es für Personen mit einem erhöhten Cholesterinspiegel geeignet. Eine Studie hat gezeigt, dass die tägliche Einnahme von 25 g Sojaprotein zu einer Senkung des Cholesterinspiegels und somit zu einer Senkung des Risikos von Herz-Kreislauf-Erkrankungen führt. Da Sojaproteinpulver laktosefrei ist, können es ebenfalls laktoseintolerante Personen verwenden. Der geringe Fett- und Kohlenhydratgehalt ermöglicht weiter die Verwendung im Rahmen einer Diät.

Reisproteinpulver bei Sojaunverträglichkeit

Reisproteinpulver ist hypoallergen und daher nicht nur für Veganer, sondern ebenfalls für eine Vielzahl von Allergikern geeignet. Besteht eine Weizen-, Gluten-, oder Sojaunverträglichkeit, stellt Reisproteinpulver eine geeignete Alternative dar. Mit einer biologischen Wertigkeit von 81 weist Reisprotein eine gute Verträglichkeit auf, allerdings muss es dafür aus dem ganzen Korn hergestellt sein. Empfehlenswert sind Reisproteinpulver, die aus gentechnikfreiem gekeimtem Naturreis gewonnen wurden.

Die Zusammensetzung der enthaltenen Aminosäuren gleicht der von Muttermilch. Lediglich der Anteil der Aminosäure Lysin ist beim Reisproteinproteinpulver nicht zufriedenstellend, daher wird es oft mit anderen Proteinpulvern beispielsweise mit Erbsenproteinpulver gemischt.

Mehrkomponenten-Proteinpulver für eine optimierte Wertigkeit

Als alleiniges veganes Proteinpulver treten Weizen-, Erbsen- und Hanfprotein kaum in Erscheinung. Sie sind vielmehr oft Bestandteil von sogenannten Mehrkomponenten-Proteinpulvern. Das ist vor allem ihrer geringen Wertigkeit beziehungsweise dem geringen Gehalt an Nährstoffen geschuldet. Ein Mehrkomponenten-Proteinpulver wird aus zwei oder mehr Proteinpulvern hergestellt. Eine solche Mischung dient der Optimierung des Aminosäuregehalts, wodurch eine höhere biologische Wertigkeit des Proteinpulvers erreicht wird. Andere Eigenschaften wie die Aufnahmezeit (Resorptionszeit) der Nährstoffe können weiterhin beeinflusst werden.

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