Freitag , 15 Dezember 2017
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Was kennzeichnet eine Magen Darm Grippe?

Magen-Darm-Grippe erkennen und Informationen

Magen Darm Grippe Symptome
Magen Darm Grippe Symptome

Diese Erkrankung des Verdauungstrakts wird zwar als Magen-Darm-Grippe bezeichnet, hat aber mit dem Grippe Virus Influenza Typ A und B nichts gemeinsam. Dieses Krankheitsbild wird vom Mediziner auch als Gastroenteritis bezeichnet und wird durch Entzündungen im Magen-Darm-Trakt verursacht. Eine Beteiligung von Viren ist dabei möglich und häufig. Die bekanntesten Vertreter sind der Rota Virus, die Noro Viren sowie die Corona Viren.

Aber auch bakterielle Infektionen sind eine sehr oft anzutreffende Ursache einer Magen Darm Grippe. Hier kommen vor allem Salmonellen, Yersinien, Cholera-Bakterien sowie Campylobacter in Frage. Zusätzlich können die Symptome einer Magen Darm Grippe auch als unerwünschte Nebenwirkungen bei der Strahlentherapie, der Chemotherapie sowie bei Behandlungen mit einem Breitbandantibiotikum ausgelöst werden.

Deutet sich an, dass eine Magen Darm Grippe chronisch wird, sollten auch Nahrungsmittelallergien wie zum Beispiel Lactoseunverträglichkeiten ausgeschlossen werden. Ebenso können organische Veränderungen wie eine Fehlfunktion der Galle, Geschwüre im Magen- und Darmtrakt, ein Zwerchfellbruch sowie psychische Ursachen eine Rolle spielen. Deshalb ist bei einer länger andauernden Magen Darm Grippe eine gezielte Diagnostik über den Nachweis von Erregern in Stuhlproben und ergänzend über die verschiedenen Verfahren der bildgebenden Diagnostik notwendig. Daraus leitet sich dann auch ab, in welcher Form die Behandlung erfolgt.

Temporäre Magen Darm Grippe

Bei der temporären Magen Darm Grippe zielt die Therapie darauf ab, die vorhandenen Symptome zu lindern. Und diese haben die Eigenart, von oben nach unten durch den gesamten Verdauungstrakt zu wandern. In der Anfangsphase werden beruhigende und schmerzstillende Mittel für den Magen gegeben. Im weiteren Verlauf wird den Krämpfen m Darm und dem Durchfall zu Leibe gerückt. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist während des gesamten Krankheitsverlaufs dringend notwendig, wobei dafür auch so genannte Rehydrationslösungen zum Einsatz gebracht werden.

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